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Zehn Tage lang hat unser Kolumnist Tagebuch geführt: Ein Protokoll über Bischöfin Käßmann, Stasi, RAF und SS, über Gangsterautos, Schwarzarbeit und Internetprobleme.
Ulrich Blumenbach hat den Leipziger Buchpreis für seine Übersetzung von David Foster Wallace' "Unendlicher Spaß" erhalten. Im Interview spricht er über vergessene Wörter
Bei den Oscars ging "Das weiße Band" leer aus, beim Deutschen Filmpreis ist Michael Hanekes Drama klarer Favorit. Es geht mit 13 Nominierungen ins Rennen.
Im Frühjahr der Tagebücher: Martin Walser, Max Frisch, Susan Sontag und Roland Barthes schreiben nieder, was sie bewegt. Ist es deshalb auch wahr? Von Ulrich Greiner
Kaki King gilt als eine der besten Popgitarristinnen unserer Zeit. Über MySpace wurde sie bekannt, jetzt erscheint ihr fünftes Album “Junior”. Von Jan Kühnemund
Nervend, bezirzend, grandios: Joanna Newsom entdeckt den Minnesang für die Popmusik. Ihr Album "Have One On Me" hat den Klirrfaktor der Saison. Von Frank Sawatzki
Die Atmosphäre auf der Leipziger Buchmesse ist angespannt: Georg Klein gewinnt den Buchpreis, aber im Rampenlicht steht Helene Hegemann. Von Gerrit Bartels
Warum kostet ein Gerhard Richter so viel wie ein Botticelli? Wer ist der neue Held der Kunst des 20. Jahrhunderts? Antworten von der Tefaf, der wichtigsten Kunstmesse.
Vier frühe Werke des Kino-Extremisten Nagisa Ôshima liegen jetzt in der Reihe "Japanische Meisterregisseure" als DVD vor. Von Anke Leweke
Er hat seinen Frieden mit dem Scheitern gemacht: Alex Chilton, der 1967 mit den Box Tops den Hit "The Letter" sang, ist 59-jährig gestorben. Von Jörg Wunder
Der Film "Das weiße Band", in dem er spielte, hätte fast den Oscar errungen. Für Dresdens Bühne ist Christian Friedel ohnehin ein Gewinn. Von Martin Machowecz
Vor 325 Jahren wurde Johann Sebastian Bach geboren. Leipzig begeht das Jubiläum am Wochenende mit der Eröffnung des renovierten Bach-Archivs.
Die Auszeichnung für die beste Übersetzung geht an Ulrich Blumenbach für "Unendlicher Spaß", das beste Sachbuch ist "Kreis ohne Meister" von Ulrich Raulff.
Jacques Audiards aufrüttelnder, preisgekrönter Gefängnisfilm "Ein Prophet" erzählt eine Reise durch die niedrigsten Instinkte. Von Birgit Glombitza
Seit Jahrhunderten schmückt sich die herrschende Klasse mit Kunst. Absurd und komisch: Heute kaufen sich auch Stromkonzerne und Banken guten Geschmack. Von Ijoma Mangold
Statt den Verlust der großen Verlage zu betrauern, schauen die jungen Büchermacher der Stadt nach vorn – nicht nur in Messezeiten. Von Nils Kahlefendt
Die Liebe mit all ihren Blödsinnigkeiten – davon dichtet Michael Lentz in seinem Lyrikband "Offene Unruh". Von Wiebke Porombka
Max Raabe singt Lieder im Stil der zwanziger und dreißiger Jahre. Er träumt von Orten, an denen keine Musik läuft.
Dunkelheit über dem Klassikmarkt: Drei neue Alben widmen sich der Kehrseite des Tages. Was ist eigentlich so musikalisch und faszinierend an der Nacht? Von V. Schmidt
Grass und Walser – die Alten dominieren den Literaturbetrieb und die Leipziger Buchmesse. Trotz aller Hegemanie. Von Gerrit Bartels
Vier Romane und ein Erzählungsband waren für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Von Geschichten aus der Nachkriegszeiten bis zum Nachtleben ist einiges dabei.
György Dalos hat vielen Ungarn Deutschland nahe gebracht. Mit der Vergabe des Leipziger Buchpreises an den Historiker ist die Buchmesse in der Stadt eröffnet worden.
Schreiend komisch! Jan Faktor erzählt in seinem neuen Buch über eine Phänomenologie des Hausens und Wohnens. Von Ursula März
Der Leipziger Buchpreisträger: Georg Klein erzählt in seinem "Roman unserer Kindheit" fulminant von der Zeit, als die Mädchenschlüpfer noch Gummibänder hatten.
Er ist 79, doch Clint Eastwood arbeitet weiter. Gerade läuft sein Film "Invictus" im Kino. ZEIT ONLINE erzählt er, was er von Mandela und von sich selbst als Leiche hält.
Am Abend eröffnet die Leipziger Buchmesse. Die Branche wird in den kommenden Tagen vor allem über den E-Book-Markt reden. Etwas Ärger gibt's schon jetzt. Von D. Hugendick
Wer Din A Testbild hört, versteht den Elektroclash von heute: Dreißig Jahre nach ihrem Debütalbum beleben sie den tanzbaren Postpunk wieder. Von Jan Freitag
Ein Jahr nach seiner Einführung in Deutschland steht das E-Book vor dem Durchbruch. Wie wird es das Lesen, das Schreiben und die Verlage verändern?
Die Technische Hochschule in Lausanne will das Lernen neu erfinden – mit wunderbarer Architektur und weitem Blick auf den Montblanc. Von Hanno Rauterberg
Carl Weissner übersetzte Bukowski und William S. Burroughs. Im Interview erzählt er von der Zeit der Beat-Literatur und warum er erst jetzt ein Buch auf Deutsch schreibt.
Ein Lebensrätsel: War auch die Herzoginmutter Anna Amalia Teil des Liebesreigens zwischen Goethe und Frau von Stein? Eine Einschätzung von Dieter Borchmeyer
Auf Du und Du mit Henry Purcell: Die Sopranistin Dorothee Mields singt seine Lieder umwerfend schön und nimmt ihnen jeden Anflug falscher Harmlosigkeit. Von Mirko Weber
Warum lassen wir uns von der Kunst so gern täuschen? Zwei Ausstellungen in Hamburg und Emden über den Realismus und die Illusion. Von Manfred Schwarz
In diesem Jahr besticht das Literaturfest Lit. Cologne vor allem durch starke Frauen. Sie reden über Zusammenbruch, Eifersucht, Geld und Entwürdigung. Von S. Schmetkamp
Es bimmelt, flüstert, jubiliert: In Kopenhagen erfindet die Band Efterklang ein Wunderland der jauchzenden Popmusik. Von Jan Kühnemund
Allein die Räume voller Marmor, Blattgold und Stuck sind sehenswert. Noch dazu beherbergt das Wiener Palais Liechtenstein eine der wichtigsten Privatsammlungen der Welt.
Martin Walser wollte Marcel Reich-Ranicki ohrfeigen. Glücklicherweise hat er es nie getan, aber ein Genre wiederbelebt: den Ohrfeigenbrief. Eine Glosse von D. Hugendick
Die Konzeptalben von Pink Floyd dürfen nicht zu Einzel-Downloads zerhackt werden. Ein Londoner Gericht fällte dieses unbequeme, aber richtige Urteil. Von Rabea Weihser
Die 16. Folge unserer Wiegenlieder-Serie: Roman Trekel singt diese bekannte Melodie auf einen Text von Hoffmann von Fallersleben. Singen Sie mit!
Lena Meyer-Landrut wird Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten. Mit der Wahl hat das Publikum ihr keinen Gefallen getan. Von Rabea Weihser
Simon Fullers Internet-Castingshow "If I can dream" bewacht mit 56 Kameras das Leben einer WG. Die Bewohner können erst ausziehen, wenn sie einen Job haben. Von C. Rietz
Wieder eine neue Supergruppe: DJ Danger Mouse und James Mercer von The Shins nennen sich Broken Bells und mischen elektronische Effekte und Indiepop unerhört stilsicher.
Am Wiener Burgtheater führt der Filmregisseur Thomas Vinterberg die Personen seines Welterfolges "Das Fest" wieder zusammen. Ein Gespräch über Verdrängung.
Die Neue Nationalgalerie in Berlin schreibt durch eine Neuhängung die Kunstgeschichte um. Die Klassische Moderne endete hier nicht 1933, sondern erst 1945.
Alles nur ein Spiel mit Worten? Thomas Manns berüchtigte "Betrachtungen eines Unpolitischen" sind in einer Neuausgabe erschienen. Von Thomas Assheuer
Einer der bedeutendsten Literaten Spaniens ist tot. Miguel Delibes' Werke spiegeln besonders den Wandel der spanischen Gesellschaft unter der Franco-Diktatur wider.
Im Finale von "Unser Star für Oslo" geht es nicht nur um Lena oder Jennifer. Es treten auch zwei Konzepte gegeneinander an: Mainstream gegen Aufbruch. Von Rabea Weihser
Der argentinische Film, der zu Zeiten der Diktatur spielt, gewann einen Oscar. Darin bildet das Politische nur den Rahmen für eine persönliche Geschichte voller Rätsel.
In seinem neuen Roman "Die Demütigung" erzählt Philip Roth von der letzten Vorstellung eines großen Schauspielers. Ein beklemmendes, grandioses Protokoll des Niedergangs.
"Ajami" von Scandar Copti und Yaron Shani ist ein beeindruckender Film über die Gewalt und ein Panorama der israelischen Gesellschaft. Von Katja Nicodemus